RUS-CERT-Meldung
Nr: RUS-CERT-888
[MS/Norton Internet Firewall] Pufferüberlaufschwachstelle in Norton Personal Firewall
(2002-07-17 16:23:32.343097+02) Druckversion
Quelle: http://cert.uni-stuttgart.de/archive/bugtraq/2002/07/msg00163.html
Verschiedene "Personal Firewalls" wie Symantec Norton Internet Security 2001,
Symantec Norton Personal Firewall 2001 und AtGuard 3.2 weisen eine
Pufferüberlaufschwachstelle bei der Verarbeitung von ausgehenden HTTP-Anfragen
auf.
Betroffene Systeme
- Symantec Norton Internet Security 2001
- Symantec Norton Personal Firewall 2001
- AtGuard v.3.2
Nicht betroffene Systeme
- Norton Personal Firewall 2002
- Norton Internet Security 2002
- Norton Internet Security 2002 Professional Edition
Einfallstor
Ausgehende HTTP-Anfrage, ausgelöst beispielsweise durch böswillige
Webseiten oder HTML-Nachrichten.
Auswirkung
- Denial of Service (DoS)
- Möglicherweise kann beliebiger Programmcode mit den
Privilegien der Anwendung (oftmals
SYSTEM-Privilegien)
ausgeführt werden.
Typ der Verwundbarkeit
buffer overflow bug
Gefahrenpotential
mittel bis sehr hoch (insbesondere falls die Ausführung von beliebigem
Programmcode z.B. mittels eines arglistigen Java-Applets möglich sein sollte)
(Hinweise zur
Einstufung
des Gefahrenpotentials.)
Beschreibung
Mehrere "Personal Firewalls" weisen eine Pufferüberlaufschwachstelle
bei der Verarbeitung von ausgehenden HTTP-Verbindungen auf, wodurch
die ersten drei Byte des EDI-Registers überschrieben werden können.
Die Ausnützung dieser Schwachstelle erfordert eine ausgehende
HTTP-Verbindung, d.h. ein Angreifer muss bereits Zugriff aus das
System besitzen bzw. sein Opfer dazu bringen bösartigen Programmcode
auszuführen. Dies kann auch ohne bewußte Aktion des Benutzers, beispielsweise
durch bösartige Webseiten mit Java-Applets oder durch einen E-Mail-Wurm
erfolgen.
Die Schwachstelle kann unabhängig davon, ob eine Filterregel die ausgehende
HTTP-Verbindung erlaubt oder nicht, ausgenutzt werden.
Durch das willkürliche Überschreiben des Puffers resultiert ein
General Protection Fault (GPF), der einen Neustart des
Systems erfordert.
Gegenmaßnahmen
Symantec wird ein Update über "LiveUpdate" zur Verfügung stellen.
Vulnerability ID
Weitere Information zu diesem Thema
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