[Generic/Perl] MailTools-Modul verwendet mail
(2002-11-11 09:15:08.43034+01) Druckversion
Quelle: http://cert.uni-stuttgart.de/archive/bugtraq/2002/11/msg00040.html
Das Perl-Modul MailTools verwenden mail, um Mail zu verschicken.
Dies kann Angreifern ermöglichen, beliebige Shell-Kommandos auszuführen.
Betroffene Systeme
- Systeme, die
mailxzusammen mit dem MailTools bis einschließlich Version 1.50 einsetzen.
Nicht betroffene Systeme
- Systeme, die MailTools ab Version 1.51 einsetzen.
- Systeme, die mit gleichwertigen Vendor-Patches zur Behebung der Schwachstelle versehen sind, die aber i.d.R. nicht die Versionsnummer ändern.
Einfallstor
Das Einfallstor hängt von der Anwendung ab, die Mail::Mailer
aus dem MailTools-Modul verwendet.
Auswirkung
Ein Angreifer kann möglicherweise nahezu beliebige Shell-Befehle ausführen.
Typ der Verwundbarkeit
shell code injection
Gefahrenpotential
Das Gefahrenpotential hängt von der Anwendung ab, ist jedoch typischerweise
hoch bis sehr hoch.
(Hinweise zur
Einstufung
des Gefahrenpotentials.)
Beschreibung
Das Perl-Package Mail::Mailer, welches Bestandteil des
MailTools-Moduls ist, ruft in der Voreinstellung mail auf.
Falls mail durch das mailx-Programm bereitgestellt
wird, kann dies dazu führen, daß Angreifer praktisch beliebige Shell-Befehle
z.B. in E-Mail-Adressen einbetten können (siehe zugehörige
RUS-CERT-Meldung).
Gegenmaßnahmen
- Upgrade auf MailTools 1.51.
- Einspielen des Patches
von SuSE. Der Patch kann direkt auf eine installierte Kopie von
Mailer.pmangewandt werden, die sich typischerweise in/usr/share/perl5/Mail/Mailer.pmoder einer ähnlichen Stelle befindet.
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