• [Generic/PPTP] "Der Todesstoß für PPTP" (2012-10-10)
    Der IT-Sicherheitsexperte Moxie Marlinspike mit seinem Projekt CloudCracker einen Dienst anbietet, der verspricht, "jeden PPTP-Zugang innerhalb eines Tages zu knacken". Die Heise-Redaktion hat den Dienst ausprobiert, mit höchst erschreckendem Ergebnis: Zwar hat das Knacken des PPTP-Zugangs zum Heise-LAN runde 36 Stunden gedauert, also etwas länger als versprochen, dennoch konnte der Redakteur danach problemlos den geknackten Zugang verwenden. Die Tauglichkeit des Protokolls für die Absicherung von VPN-Verbindungen muss daher als nicht mehr gegeben angesehen werden. (heise)
  • [Windows/Skype] Schwachstelle im Skype-Client (2011-08-04)
    Eine Schwachstelle im Skype Client 5.5 ermöglicht es einem Angreifer, das Skype-Konto eines betroffenen Benutzers unter seine Kontrolle zu bringen. Durch einen Entwurfsfehler werden bei der Benutzung der Facebook-Pinnwand- oder Kommentarfunktion die Sitzungsdaten für Dritte sichtbar, so dass das Konto des Benutzers übernommen werden kann. Die Schwachstelle wurde durch die neue Version, die diese Facebook-Funktionen erstmals anbietet, neu eingeführt. (Secalert.net)
  • [Google/Android] Schwachstelle im Smartphonebetriebsystem Android (2011-05-18)
    Verschiedene Applikationen für das Smartphonebetriebssystem Android senden Authentifizierungsdaten (AutheToken), die das Telefon bei der Anmeldung beim Google-Server erhalten hat, in un- oder nicht individuell verschlüsselten (alle Teilnehmer verwenden denselben Schlüssel) im Klartext. Dies erlaubt Dritten das Token abzufangen und mit seiner Hilfe auf alle persönlichen Daten, die über die Google-API verfügbar sind zugreifen. Siehe hierzu auch Catching AuthTokens in the Wild The Insecurity of Google's ClientLogin Protocol des Instituts für Medieninformatik der Universität Ulm. (heise)
  • [Google/Android] Android-Malware bestellt kostenpflichtige Dienste per SMS (2011-05-18)
    Malware auf Mobiltelefonen ist bereits seit einiger Zeit bekannt, die technische Ausgreiftheit und der Trickreichtum bei ihrer Verbreitung wachsen jedoch unaufhörlich. Eine ganze Reihe von Schädlingen verbreitet sich ungeniert über Googles Appstore und zeigt so nebenbei wieder einmal das grundlegende Sicherheitsproblem dieses Marketinginstrumentes. Aktuelle Malware zielt auf Smartphone-Nutzer, die sich in chinesischen Netzen aufhalten. Sie sendet heimlich Nachrichten an Premium-SMS-Dienstleister und schließt dort Abonnements ab. Um die Aktion zu verschleiern überwacht sie anschließend den SMS-Eingang und löscht die Bestätigungsnachricht des Anbieters. Google hat die bekannten Apps aus dem Store gelöscht, allerdings ist unbekannt, wie lange dies gedauert hat. (heise)
  • [Kryptologie] Revocation doesn't work (2011-03-24)
    Adam Langley beschreibt, wie verschiedene Browser mit Certificate Revocation Lists (CRLs) umgehen und warum sie nicht funktionieren: entweder die SSL-Zertifikate funktionieren nicht wenn der CRL Server nicht erreichbar ist, oder ein Man-in-the-middle-Angriff kann die CRL umgehen indem er vortäuscht, der Server sei nicht erreichbar.