[Unixoid/bind9] Schwachstelle in der DNS-Software BIND 9
(2011-06-06 12:22:21.861742+02) Druckversion
Quelle: http://www.isc.org/software/bind/advisories/cve-2011-1910
Eine Schwachstelle in der DNS-Server-Software BIND 9 kann von einem
Angreifer dazu ausgenutzt werden, einen betroffenen Server
(named) in einen unbenutzbaren Zustand zu versetzen oder
zum Absturz zu bringen. Der Fehler tritt bei der Verarbeitung grosser
Resource Record Sets, Resource Record Signaturen oder großer
Datenmengen, die beim negative caching gespeichert werden, auf.
Da zur Ausnutzung der Schwachstelle ein betroffener DNS-Server zur
Erzeugung von Anfragen veranlasst werden muss, sind offene Resolvers
besonders anfällig gegen Angriffe.
Inhalt
Zusammenfassung
- CVE-2011-1910:
Betroffen: BIND 9.4-ESV-R3 und spätere Versionen
BIND 9.6-ESV-R2 und spätere Versionen
BIND 9.8.0 und spätere VersionenNicht betroffen: BIND 9.4-ESV-R4-P1
BIND 9.6-ESV-R4-P1
BIND 9.7.3-P1
BIND 9.8.0-P2
entsprechend gepatchte VersionenPlattform: Unixoide Betriebsysteme Einfallstor: sehr große Resource Record Sets Angriffsvoraussetzung: Netzwerk Angriffsvektorklasse: remote Auswirkung: Denial of Service
möglicherweise user compromiseTyp: Speicherverletzung Gefahrenpotential: mittel bis hoch Workaround: nein Gegenmaßnahmen: Installation einer der o.g. Versionen Vulnerability ID: CVE-2011-1910
VU#795694
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