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Meldung Nr: RUS-CERT-1398

[Generic/BIND] Schwachstellen in BIND 9 - Exploit verfügbar (UPDATE)
(2007-07-25 21:02:56.445958+00) Druckversion

Quelle: http://archive.cert.uni-stuttgart.de/bugtraq/2007/07/msg00265.html

Eine Schwachstelle im DNS-Serversystem BIND 9 ermöglicht einem Angreifer, den DNS-Cache mit manipulierten Daten zu füllen (sog. DNS cache poisoning). Mittlerweile wurde funktionierender Exploitcode veröffentlicht.

Betroffene Systeme

  • BIND 9.0.x
  • BIND 9.1.x
  • BIND 9.2.0 bis 9.2.8
  • BIND 9.3.0 bis 9.3.4
  • BIND 9.4.0 und 9.4.1
  • BIND 9..5.0a1, 9.5.0a2, 9.5.0a3, 9.5.0a4 und 9.5.0a5

Nicht betroffene Systeme

  • BIND 9.2.8-P1
  • BIND 9.3.4-P1
  • BIND 9.4.1-P1
  • BIND 9.5.0a6

Einfallstor
DNS-Transaction

Auswirkung
Manipulation des DNS Cache
(dns cache poisoning)

Typ der Verwundbarkeit
Implementierungsfehler
(implementation flaw)

Gefahrenpotential
Je nach Szenario:
mittel bis hoch
(Hinweise zur Einstufung des Gefahrenpotentials.)

Beschreibung
Die Generierung nicht ausreichend zufälliger query ids im DNS-Serversystem BIND 9 ermöglicht einem Angreifer, den DNS-Cache eines betroffenen Systems mit manipulierten Daten zu füllen (sog. DNS cache poisoning). Eine solche Schwachstelle kann ausgenutzt werden, um Nutzern eines betroffenen DNS-Servers falsche Antworten zu geben und so z.B. Pharming-Attacken durchzuführen.

Gegenmaßnahmen
Installation von

  • BIND 9.2.8-P1
  • BIND 9.3.4-P1
  • BIND 9.4.1-P1
  • BIND 9.5.0a6

Vulnerability ID

Exploit Status

  • Exploitcode wurde veröffentlicht

Weitere Information zu diesem Thema

Revisionen dieser Meldung

  • V 1.0 (2007-07-25)
  • V 1.1 (2007-08-10):
    • Exploit Status: Exploitcode veröffentlicht

(og)

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Copyright © 2017 RUS-CERT, Universität Stuttgart, https://cert.uni-stuttgart.de/

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