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Meldung Nr: RUS-CERT-1340

[Generic/GnuPG] Weitere Schwachstelle in GnuPG
(2006-12-08 08:55:21.152119+00) Druckversion

Quelle: http://archive.cert.uni-stuttgart.de/archive/bugtraq/2006/12/msg00118.html

In den GnuPG-Versionen vor 1.4.6 und 2.0.2 kann eine Schwachstelle von einem Angreifer dazu ausgenutzt werden, beliebigen Programmcode mit den Privilegien des gpg aufrufenden Benutzers auf dem beherbergenden Rechnersystem auszuführen.

Betroffene Systeme

  • GnuPG 1.4.5 und früher
  • GnuPG 2.0.1 und früher

Nicht betroffene Systeme

  • GnuPG 1.4.6
  • GnuPG 2.0.2r
  • gpg-agent
  • gpgsm
  • gpgv
  • andere Werkzeuge der GnuPG Suite
  • Systeme, die mit entsprechenden Vendor-Patches zur Behebung der Schwachstelle versehen sind, die aber i.d.R. nicht die Versionsnummer ändern.

Einfallstor
Verarbeitung einer OpenPGP-Nachricht durch gpg im Interaktivmodus

Auswirkung
Ausführung beliebigen Programmcodes mit den Privilegien den gpg-Benutzers auf dem beherbergenden Rechnersystem
((remote) user compromise)

Angriffsvoraussetzung
Benutzerinteraktion
Der Angreifer muss in der Lage sein, dem Opfer eine ensprechend präparierte Nachricht zukommen zu lassen und dieser muss sie mittels gpg verarbeiten.

Typ der Verwundbarkeit
Programmierfehler
(implementation flaw)

Gefahrenpotential
hoch
(Hinweise zur Einstufung des Gefahrenpotentials.)

Beschreibung
In den GnuPG-Versionen vor 1.4.6 und 2.0.2 kann eine Schwachstelle von einem Angreifer dazu ausgenutzt werden, beliebigen Programmcode mit den Privilegien des gpg aufrufenden Benutzers auf dem beherbergenden Rechnersystem auszuführen. Dabei ist es ausreichend, wenn das Opfer eine entsprechend präparierte verschlüsselte Nachricht mittels GnuPG verarbeitet.

Gegenmaßnahmen

Vulnerability ID

Weitere Information zu diesem Thema

Revisionen dieser Meldung

  • V 1.0 (2006-12-08)
  • V 1.1 Links zu korrigierten Distributorenpaketen hinzugefügt (2006-12-11)

(og)

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