[Generic/UW-IMAP] Buffer overflow im LSUB-Kommando
(2001-03-02 15:03:06+01) Druckversion
Quelle: http://www.securiteam.com/unixfocus/IMAPd_vulnerable_to_an_exploitable_buffer_overflow__LSUB_argument_.html
Der IMAP-Server der Universität Washington weist einen buffer overflow in dem Code auf, der das LSUB-Kommando verarbeitet.
Betroffene Systeme
Systeme mit installiertem IMAPrev1-Servr der Universität Washington
vor Version 2000.287.
Typ der Verwundbarkeit
buffer overflow
Beschreibung
Durch einen buffer overflow in der Implementation des
LSUB-Kommandos kann ein Benutzer, der Zugriff auf ein
IMAP-Postfach auf dem betreffenden Server hat, beliebigen Code mit
den Rechten des zugehörigen UNIX-Accounts ausführen. Dies kann
weitergehende Angriffsmöglichkeiten eröffnen, falls der Server nicht
entsprechend gegenüber Angriffen von lokalen Benutzern geschützt ist.
Wenn hingegen die IMAP-Nutzer sowieso Shell-Accounts besitzen, bedeutet
diese Schwachstelle in der Regel kein erhöhtes Risiko.
Gefahrenpotential
Nicht vorhanden bis niedrig
(falls IMAP-Account-Inhaber sowieso Shell-Zugang besitzen)
bis hoch (falls IMAP-Account-Inhaber keinen Shell-Zugang genießen und
die Systeminstallation nicht auf nicht vertrauenswürdige lokale Benutzer
abgestimmt ist).
(Hinweise zur Einstufung des Gefahrenpotentials.)
Gegenmaßnahmen
Installation der aktuellen Version des IMAPrev1-Servers:
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