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Meldung Nr: RUS-CERT-82

[FreeBSD/ifpw,ip6fw] Filter für etablierte TCP-Verbindungen umgehbar
(2001-01-29 13:27:09+00) Druckversion

Quelle: http://cert.uni-stuttgart.de/archive/bugtraq/2001/01/msg00392.html

Ungepatchte FreeBSD-Versionen bis einschließlich 4.2 enthalten im Firewalling-Code eine Schwachstelle, die es Angreifern bei geeigneter Konfiguration ermöglicht, beliebige TCP-Verbindungen durch die Firewall aufzubauen.

Betroffene Systeme
FreeBSD 3.x, FreeBSD 4.x vor FreeBSD 4.3 bei Verwendung von established-Regeln in der Firewall-Konfiguration.

Typ der Verwundbarkeit
Fehlerhaftes in-band signalling.

Beschreibung
Der Firewalling-Code von FreeBSD verwendet reservierte TCP-Flags, um Pakete zu kennzeichnen, die zu bereits bestehenden TCP-Verbindugen gehören. Ein Angreifer kann das betreffende Flag bereits beim Abschicken setzen und so der Firewall vorgaukeln, das Paket gehöre zu einer bestehenden Verbindung. Falls eine established-Regel aktiviert ist, die derartige Pakete durchläßt, kann der Angreifer auf diese Weise beliebige Verbindungen in das geschützte Netz aufbauen, da die FreeBSD-Firewall in diesem Fall für derartig markierte Pakete keine weiteren Überprüfungen vornimmt.

Gefahrenpotential
Falls die genannten Voraussetzungen erfüllt sind: hoch, sonst nicht existent.

Gegenmaßnahmen
Zur Behebung des Problems ist ein Patch in der im Advisory beschriebenen Weise einzuspielen. Der Patch sorgt dafür, daß der Firewalling-Code nicht mehr TCP-Flags zur Paketmarkierung verwendet.

Weitere Information zu diesem Thema

(fw)

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