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Meldung Nr: RUS-CERT-544

[Generic/Oracle] Buffer overflow beim Verarbeiten von Umgebungsvariablen
(2001-10-31 08:26:09+00) Druckversion

Quelle: http://cert.uni-stuttgart.de/archive/bugtraq/2001/10/msg00203.html

Beim Verarbeiten der Umgebungsvariable ORACLE_HOME durch Oracle's Trace-Programm tritt ein buffer overflow bug auf.

Betroffene Systeme

  • Oracle 8.0.x
  • Oracle 8.1.x
  • Oracle 9.0.1

Einfallstor
Benutzeraccount auf dem Datenbankserver

Auswirkung
Ausführung beliebigen Programmcodes mit den Rechten des 'oracle' Benutzers.
(local account exploit)

Typ der Verwundbarkeit
buffer overflow bug

Gefahrenpotential
hoch
(Hinweise zur Einstufung des Gefahrenpotentials.)

Beschreibung
In den Trace-Werkzeugen der Oracle Datenbank (wie z.B.: otrcrep) tritt ein buffer overflow bug bei der Verarbeitung der Umgebungsvariable ORACLE_HOME auf. Da bei diesen Programmen das SETUID Bit gesetzt ist kann diese Schwachstelle ausgenutzt werden um die Privilegien des Dateibesitzers, in der Regel ist es der Benutzer oracle, zu erlangen.

Workaround
Falls die ORACLE_HOME Umgebungsvariable grösser als 240 Bytes ist, sollte in init<SID>.ora folgende Einstellung gesetzt werden:

oracle_trace_enable=FALSE

Des weiteren sollten die Zugriffsrechte auf die Oracle Trace-Werkzeuge folgendermaßen eingeschränkt werden:

chmod -s otrccol otrccref otrcfmt otrcrep
chmod 751 otrccol otrccref otrcfmt otrcrep

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(ig)

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