[Generic/rsync] rsyncd läßt root-Rechte nicht komplett fallen
(2002-02-04 16:51:23+01) Druckversion
Quelle: http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=132272
Der rsync-Server rsyncd läßt beim Umschalten
auf einen nicht priviligierten Account die
root-Rechte nicht komplett fallen, wodurch lokale Benutzer
möglicherweise ihre Rechte erhöhen können.
Betroffene Systeme
- Systeme, die
rsyncbis einschließlich Version 2.5.2 einsetzen und auf denen einrsyncd-Server mit supplemental groups läuft.
Einfallstor
Verbindungen zum rsyncd-Server (TCP-Port 873)
und lokaler Account.
Auswirkung
Lokale Benutzer mit rsync-Zugang
können die Rechte dieser
supplemental groups erlangen.
Typ der Verwundbarkeit
Fehlerhafte Handhabung erhöhter Privilegien
Gefahrenpotential
mittel bis hoch (abhängig von den
supplemental groups)
(Hinweise zur
Einstufung
des Gefahrenpotentials.)
Beschreibung
Der rsync-Server rsyncd versäumt es,
beim Umschalten zu einer nichtprivilegierten User-ID die
supplemental groups geeignet zu initialiseren.
(Supplemental groups sind zusätzliche Gruppen, in denen
sich ein UNIX-Benutzer befinden kann.) Falls ein lokaler Benutzer
auch Zugang über rsyncd hat, kann er die Rechte
der supplemental groups, mit denen der
rsyncd-Dämon gestartet wurde, erlangen.
Gegenmaßnahmen
- Einspielen des Patches.
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