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Archiv für April 2007April 2007
- [Generic/IPv6] Schwachstelle im IPv6-Routing (2007-04-30)
Ein Designfehler im IPv6-Protokoll (RFC2460)
kann von
einem Angreifer dazu ausgenutzt werden, einen Denial of
Service-Angriff zu fokussieren oder andere Angriffe auf
Netzwerke durchzuführen. In besonderen Szenarien könnte beispielsweise
das Routing an Firewalls vorbei möglich sein.
- [Generic/Asterisk] Mehrere Schwachstellen in Asterisk (2007-04-26)
In der Open Source IP PBX-Software Asterisk der Versionen vor 1.2.18 und 1.4.3
existieren mehrere Schwachstellen. Diese können von einem Angreifer
dazu ausgenutzt werden, durch das Senden speziell formulierter
SIP-Pakete beliebigen Programmcode auf dem beherbergenden Rechnersystem
auszuführen oder es in einen unbenutzbaren Zustand zu versetzen. Eine
weitere Schwachstelle im Manager-Interface kann bei einer besonderen
Konfiguration von einem Angreifer dazu ausgenutzt werden, den Server zum
Absturz zu bringen. Asterrisk stellt neue Versionen der Sorftware
bereit, die nicht gegen diese Schwachstellen verwundbar sind.
- [Generic/Asterisk] Mehrere Schwachstellen in Asterisk (2007-07-19)
Mehrere Schwachstellen in der IP PBX-Software Asterisk können von einem
Angreifer dazu ausgenutzt werden, beliebigen Programmcode auf dem
beherbergenden Rechnersystem auszuführen oder es in einen unbenutzbaren
Zustand zu versetzen. Es stehen neue Versionen zur Verfügung, in denen
die Schwachstellen behoben sind.
- [Cisco/WLAN] Mehrere Schwachstellen im Cisco Wireless Controlsystem (2007-04-15)
Mehrere Schwachstellen im Cisco Wireless Control System (WCS)
können von einem Angreifer dazu ausgenutzt werden, Information
unautorisiert auszulesen, die eigenen Privilegien unautorisiert zu
erweitern und durch voreingestelle Authentifizierungsdaten unautorisiert
Zugriff zum System zu erlangen. Cisco stellt Patches zur Behebung der
Schwachstellen bereit.
- [Cisco/WLAN] Mehrere Schwachstellen im WLAN Controller und Leightweight AP (2007-04-15)
Mehrere Schwachstellen in den Cisco Wireless LAN Controllers der Serien
2100 und 4400 sowie den Wireless LAN Controller Modules, dem
Cisco Catalyst 6500 Series Wireless Services Module (WiSM),
Cisco Catalyst 3750 Series Integrated Wireless LAN Controller,
Cisco Wireless LAN Controller Module sowie den Cisco
Aironet Access Points der Serien 1000 und 1500 können von einem
Angreifer dazu ausgenutzt werden, das System in einen
unbenutzbaren Zustand zu versetzen (DoS), beliebigen Programmcode mit
administrativen Privilegen auf dem betroffenen System auszuführen und es
so zu kompromittieren, Acess Control Lists (ACL) zu ändern und
unautorisiert Information auszulesen. Cisco stellt Patches zur Behebung
dieser Schwachstellen bereit.
- [MS/Windows] Schwachstelle im RPC-Dienst des Domain Name System (DNS) Server Service (UPDATE) (2007-04-13)
Eine Pufferüberlaufschwachstelle im RPC-Dienst des Microsoft DNS-Server
kann von einem Angreifer durch
das Senden entsprechend formulierter RPC-Pakete an das beherbergende
Rechnersystem dazu ausgenutzt werden, beliebigen Programmcode mit
SYSTEM-Privilegien auf dem beherbergenden Rechnersystem auszuführen.
Die Schwachstelle wird bereits aktiv ausgenutzt.
- [MS/Windows] Microsoft stellt Patches für insgesamt 15 Schwachstellen bereit (2007-04-11)
Nachdem der traditionelle Microsoft Patch Day im März 2007 ausfiel
stellt Microsoft nun Patches für insgesamt 15 Schwachstellen bereit, von
denen 14 durch MS als kritisch und eine als wichtig eingestuft
wird. Die Schwachstellen befinden sich in der Graphics Rendering
Engine, den Routinen zur Verarbeitung von Windows
Metafiles (WMF), den Routinen zur Verarbeitung von Enhanced
Metafiles (EMF), den Routinen zur Verarbeitung von animated
Cursors (s. a. RUS-CERT#1360),
im Truetype Fonts Rasterizer, im Content Management
Server, im
Universal Plug and Play service (UPnP), in den Routinen zur
Verarbeitung von URLs des Microsoft Agent, im Windows
Client/Server Run-time Subsystem (CSRSS) sowie im Windows Kernel.
Die Auswirkungen sind unterschiedlich und reichen vom Versetzen des
beherbergenden Rechnersystem in einen unbenutzbaren Zustand (DoS) über
die Erweiterung der Privilegien ordnungsgemäß authentifizierter Benutzer
bis zur Ausführung beliebigen Programmcodes mit administrativen
Privilegien auf dem beherbergenden Rechnersystem über eine
Netzwerkverbindung. Daher wird die Installation der bereitgestellten
Patches dringend empfohlen.
- [IMF2007/CfP] Zweiter Call for Papers (2007-04-11)
Die vom 11. bis 12. September 2007 stattfindende dritte
internationale Konferenz zu IT-Incident Management und IT-Forensik (IMF
2007) ruft zur Einreichung von wissenschaftlichen und Praxispapieren im
Fachgebiet der IT-Sicherheit, insbesondere der Vorfallsbearbeitung und dem
Bereich der CERTs und CSIRTs sowie der IT-Forensik auf. Die
Einreichungsfrist endet am 14. Mai 2007. Alle Papiere werden von einem
fachlich hochkarätigen Programmkommitee begutachtet und zum Vortrag angenommene
Papiere werden in einem Konferenzband veröffentlicht.
- [GI/IMF 2007] Deadline für Einreichungen verlängert (2007-05-21)
Der Termin, bis zu dem Papiere für die dritte internationale Konferenz zu
IT-Incident Management und IT-Forensik (IMF 2007) eingereicht werden
können, wurde bis zum 4. Juni 2007 verlängert. Einreichungen sollen dem
Format der Lecture Notes in Informatics (LNI)
entsprechen und müssen in englischer Sprache gehalten sein.
- [WLAN/WEP] WEP in weniger als 60 Sekunden brechen (2007-04-05)
Erik Tews, Ralf-Philipp Weinmann und Andrei Pyshkin von der technischen
Universitär Darmstadt zeigen in ihrem Papier "Breaking 104 bit WEP in less
than 60 seconds" eine Methode, mit der die derzeit am häufigsten
verwendete WLAN-Verschlüsselung Wired Equivalent Privacy (WEP)
mit aktueller, handelsüblicher Technik quasi im Handumdrehen gebrochen
werden kann. WEP ist damit noch sehr viel unsicherer, als bislang
angenommen. Mit bisher vorgestellten Methoden zur Entschlüsselung eines
WEP-Keys benötigte man zwischen 500.000 und einer Million
mitgeschnittener Pakete (die durch den Angreifer mittels spezieller
Anfragen provoziert werden können) und zehn und 40 Minuten Zeit. Die im
genannten Papier vorgestellte Methode kommt dagegen mit 40.000 Paketen
aus, um den WEP-Schlüssel zu errechnen und Zugang zu einem mit WEP
gesicherten WLAN zu erhalten. Dies sei mit heutiger Technik in weniger
als einer Minute bewerkstelligbar. Damit müssen WEP-gesicherte
Funknetze vollends als offen betrachtet werden. Insbesondere im
Zusammenhang mit dem Urteil gegen eine Betreiberin eines offenen WLANs,
das sie für die von Dritten über diesen Zugagng begangenen
Rechtsverletzungen verantwortlich macht (Landgericht Hamburg 308 O 407 / 06), können
diese Erkenntnisse erhebliche Bedeutung gewinnen.
- [Generic/Kerberos] Mehrere Schwachstellen in Kerberos-Implementierungen (2007-04-04)
Drei Schwachstellen im Authentifizierungs- und
Autorisierungsmanagementsystem Kerberos 5 können von Angreifern
dazu ausgenutzt werden,
beliebigen Programmcode mit den Privilegien des Kerberos-Systems
auszuführen oder das beherbergende Rechnersystem in einen unbenutzbaren
Zustand zu versetzen.
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